adressarrow-left Kopiearrow-leftarrow-rightcrossdatedown-arrow-bigfacebook_daumenfacebookgallery-arrow-bigheader-logo-whitehome-buttoninfoinstagramlinkedinlocationlupemailmenuoverviewpfeilpinnwand-buttonpricesine-wavetimetwitterurluser-darwinyoutube
Kunst & Design

DiasporaTürk

Fotos, die Geschichten erzählen
Zur Bildergalerie

Bei dem Wort „Gastarbeiter“ fallen einem sofort Bilder ein wie volle Züge aus Istanbul, Männer mit Schnurrbart am Bahnhof oder vollgepackte junge Großfamilien. Diejenigen mit Gastarbeiterhintergrund haben vielleicht Fotoalben aus jenen Zeiten zu Hause, aber jetzt bekommen diese Bilder ein breiteres Publikum.

DiasporaTürk sammelt Fotos, Momente, Geschichten, Anekdoten und Videos aus den deutsch-türkischen und anderen Welten der 60er und 70er, und teilt sie auf Twitter und Instagram. Betrieben vom Redakteur Gökhan Duman, war DiasporaTürk anfangs lediglich eine Sammlung von Fotos aus staubigen Archiven. Doch es folgten Nachrichten und E-Mails von Menschen – mit neuen Fotos im Anhang.

Mittlerweile verfügt DisaporaTürk über ein großes Archiv von “gurbetçi”-Fotos. (türk.Bezeichnung für Türken, die nach Deutschland auswanderten, A.d.R.) Und es sind nicht nur E-Mails mit Fotos, die Duman bekommt, sondern auch Nachrichten von Menschen, die ihre Verwandte auf den Fotos erkennen. 2016 wurde das Buch „Göçüp Kalanlar“ (Die Migranten, die geblieben sind, A.d.R.) von DiasporaTürk veröffentlicht. Mit Fotos von FotografInnen wie Gilles Peress, Brigitte Kraemer und Candida Höfer, wurde das Buch an Familien aus der ersten Generation und Institutionen, die sich mit Migration beschäftigen, verschenkt.

2017 sind ein Buch, eine Ausstellung und ein Dokumentarfilm in Planung. Bis dahin könnt ihr die Fotos auf Instagram und Twitter entdecken. Eine Auswahl könnt ihr euch hier schon einmal anschauen:

Turkish guest workers wait with luggage for the weekly bus to Istanbul from Frankfurt, Germany around Dec. 2, 1978. (AP Photo/Rolf Boehm)

 

Bilder: DiasporaTurk

Nächster Artikel

renk. in Aktion

“Ohne Storytelling bist du nichts”

Nachbericht zum Workshop

Lust auf Lecker Newsletter?