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Gesellschaft & Geschichten

Kahvehane – „Eigene Räume“

Ein Blick hinter die Milchglasscheiben der Männercafés

„Über den Türen der Kaffeehäuser stehen Namen wie Café Kemer, Café Beylerbeyi oder Café Harem. Wem ein Blick hinter die milchig weißen Fensterscheiben ins Innere gelingt, sieht ältliche Männer von bläulichem Zigarettenrauch umnebelt und von Leuchtstoffröhren hell beleuchtet beim Teetrinken, Rauchen, Spielen oder Zeitunglesen.“

“Eigene Räume und die Möglichkeit des Rückzugs in ebensolche sind insbesondere inmitten einer von Differenzen, Fremdheiten und Heterogenitäten gekennzeichneten, urbanen Gemengelagen von zentraler Bedeutung. Vor diesem Hintergrund sind anatolische Männercafés auch im Berlin des 21. Jahrhunderts unerlässliche Institutionen des urbanen Alltagslebens. Die Cafés sind ein lokales, spezifische Arrangement, in denen verhandelt wird, was im Leben der Besucher aktuell und auf der Grundlage ihrer individuellen und kollektiven Erfahrungen, Träume, Lebensgeschichten, Befürchtungen, Mythen, Imaginationen und Wünsche von Bedeutung ist.“

  

„Kahvehane“ Erinnerungen des Besitzers

Credits:
Text: Lisa Ertl
Fotos: Göksu Baysal

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