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Bühne & Schauspiel

Ilker Çatak erhält den Studenten-Oscar

Politische Unruhen in der Türkei. Auf der Straße toben Krawalle zwischen Demonstranten und der Polizei. In Istanbul herrscht Ausnahmezustand. Vor einigen Jahren beschäftigten diese Bilder viele von uns. Selbst heute ist das Thema in den Köpfen der Menschen immer noch präsent, sobald vom Taksim-Platz die Rede ist.

Scrrens_Sadakat

Der türkisch-stämmige Filmschaffende Ilker Çatak griff dieses Thema nun in seinem neuesten Werk auf, welches in Kooperation mit dem Bayrischen Rundfunk entstanden ist.  Der 31-jährige, gebürtige Berliner Regisseur hat bis zu seinem Schulabschluss viele Jahre seiner Jugend in Istanbul gelebt, bevor er nach Deutschland zurück kam, um in seiner Heimat Film- und Fernsehregie zu studieren. Zuletzt machte er seinen Master an der ‚Hamburg Media School‘ , an der auch sein Abschlussfilm  „Sadakat“ (z.dt.: Loyalität, Hingebung, Treue) entstand. Mit eben diesem holte er gestern den ‚Student Acadamy Award‘, den sogenannten „Studenten-Oscar“  –  in Gold! Er ist der Ableger des wichtigsten Filmpreises der Welt, für den Nachwuchs. In der Kategorie „Bester ausländischer Film“ setzte sich der Künstler, neben zwei weiteren Konkurrenten aus Deutschland, durch.

„Es geht um Mut und es geht um Haltung und darum, dass man zu gewissen Dingen steht im Leben“, äußerte sich Catak selbst zu seinem Film, den er 2014 unter großem Risiko rund um den Taksim-Platz in Istanbul drehte. Der Film handelt von einer jungen Ärztin, die in einer spontanen Aktion einem politischen Aktivisten Schutz gewährt und somit ihr eigene Familie ins visier von Polizei und Staat rückt. „Ich habe einfach das Bedürfnis gehabt, einen Film zu machen, der die politische Situation in der Türkei aufgreift.“  – was ihm mit vollem Erfolg gelungen ist! Kein Wunder, denn zu seinen Vorbildern zählt Ilker Catak, der bereits 2014 mit seinem Film „Wo wir sind“ für den Studenten-Oscar nominiert war, niemand geringeres als den Hamburger Regisseur Fatih Akin („Gegen die Wand“), der für die Brisanz seiner behandelten Themen bekannt ist.

renk. wünscht weiterhin viel Erfolg und sagt: Tebrikler, Ilker!

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