Ottomans Brownies mit Lokum

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Ein Rezept für OTTOMAN BROWNIES

Zutaten:

250g Butter
180g Zartbitterschokolade
5 Eier
120g Zucker
100g Zucker (Braun)
140g Mehl
½ Tl Salz
100g Lokum (rose)
50g ungesalzene Pistazien

r das Topping: 

Kuvertüre
gehackte Cranberrys
gehackte Pistazien
getrocknete Rosenblätter

Zubereitung:

Den Ofen auf 160–170°C aufheizen. Die Butter in einen Topf geben, bei mittlerer Hitze zergehen lassen. Die Schokolade zerkleinern und in der Butter zerschmelzen lassen. Den Topf beiseite stellen, wenn alles flüssig ist.

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Die Eier zusammen mit der Zuckermischung (braun und weiß) ca. 4 min auf höchster Stufe mixen. Mehl und Salz hinzufügen und jetzt ganz ruhig bei niedrigster Stufe kurz glatt rühren, bis das Mehl nicht mehr sichtbar ist.

Danach die etwas abgekühlte Schokoladenmischung langsam dazugeben.

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Am Ende kommen die Lokums mit Rosen-Aroma und die Pistazien dazu und werden nur kurz untergehoben.

Den fertigen Teig gibt man am besten in eine flache eckige Form (ca. 20 cm × 30 cm). Das Ganze bei 160–170°C 30 min backen

Fertig ist der Ottoman Brownie, wenn sich eine dicke Kruste gebildet hat und es innen saftig-klebrig ist!! Wer zum süß essen noch süßen Gesprächsstoff braucht, dem erzählen wir noch die Legende eines Sultans, dem wir das Lokum zu verdanken haben.

Lokum

Lokum – der „Liebes-Booster“ aus der Zeit der Sultane

 

Der Legende nach …

 

… lebte vor 500 Jahren ein Sultan, dem Liebe wichtiger war, als Kriege zu führen. Er beauftragte alle Köche und Konditoren seines Hofs, eine Köstlichkeit zu kreieren, die den vielen Damen in seinem Harem den Tag versüßen sollte. Gleichzeitig wünschte er sich einen kompakten „Liebes-Booster“, der seine Manneskraft steigern sollte. Um dem Wunsch des Sultans Folge zu leisten, experimentierten die Köche und Konditoren mit den verschiedensten Zutaten. Sie mixten Mehl, Honig und Nüsse mit Trockenfrüchten und rührten und rührten und rührten so lange, bis am Ende eine zähe, glasig-glänzende, süße Masse entstand: Das Lokum.

Der köstliche Geschmack dieser Neuheit sprach sich noch zu Zeiten des Sultans herum und machte jedermann neugierig. Schnell entwickelte sich Lokum zur beliebtesten Süßigkeit der Türkei. Im 18. Jahrhundert wurde es von englischen Seefahrern nach Europa gebracht und unter dem Namen Turkish Delight bekannt.

Die vollständig korrekte Bezeichnung für Lokum wäre eigentlich „Rahat Lokum“, was aus dem Türkischem übersetzt „bequemes Häppchen“ bedeutet.

Bis heute wird Lokum in nahezu unveränderter Form hergestellt. Damals, als Zucker noch nicht so verbreitet war, verwendete man bei der Lokum-Herstellung Honig oder eingedickten Traubensaft anstatt Zucker, für Mehl verwendete man Stärke.

Ach so, ob der „Liebes-Booster“ tatsächlich seine Wirkung beim Sultan gezeigt hat, ist ganz eurer Fantasie überlassen. Fakt ist: Im Volksmund gilt Lokum als „türkisches Viagra“. Ob, das stimmt, dürft Ihr gerne selber ausprobieren.

5 Dinge, die du vielleicht noch wissen solltest:

Hochwertiges Lokum klebt nicht an den Zähnen.
Auch wenn man zehn Stücke Lokum isst, macht es nicht durstig.
100 Gramm Lokum haben ca. 400 kcal
Lokum ist vegan, also auf rein pflanzlicher Basis hergestellt.
Lokum wird nicht im Kühlschrank aufbewahrt.

Credits
Text und Fotos: Serap Ademci

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