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Partizipatives Projekt „PS:_____“ im Märkischen Museum

9–04–2019

Welche Geschichten werden im Märkischen Museum erzählt – und welche nicht? Wer erzählt diese Geschichten – und wer erzählt sie nicht? Und wer fühlt sich von ihnen angesprochen – und wer nicht?

Im Rahmen des Projekts PS: ___ finden Menschen aus Berlin zusammen mit jungen Ausstellungsmacher*innen Antworten auf diese Fragen und setzen sie in der Dauerausstellung BerlinZEIT des Märkischen Museums kreativ um. So wird BerlinZEIT Stück für Stück um Themen, Inhalte und Facetten erweitert, die Berlin heute bewegen und die bislang noch nicht im Museum vorkommen.

Wechselnde Schwerpunkte

PS: ___ widmet sich in jedem Quartal des Jahres 2019 einem wechselnden Schwerpunktthema. Junge Mitarbeiter*innen des Stadtmuseums Berlin bearbeiten die Themen gemeinsam mit Berliner*innen und bringen sie alle drei Monate professionell gestaltet in die Dauerausstellung ein.

PS: ___ ist Plattform für junge Nachwuchskräfte des Stadtmuseums Berlin, um den Status quo kritisch zu hinterfragen und ihre Visionen eines zeitgemäßen, vielstimmigen Stadtmuseums einzubringen. Alle, die zurzeit oder in Zukunft ein wissenschaftliches Volontariat am Stadtmuseums Berlin absolvieren sowie alle Interessierten sind dazu eingeladen, sich zu beteiligen.

© Stadtmuseum Berlin | Foto: Jens Kraushaar

Berlin hat viele Gesichter – sie sollen im Stadtmuseum Berlin sichtbar sein!

© Stadtmuseum Berlin | Foto: Jens Kraushaar

Ein wachsendes Projekt für das Märkische Museum

Für alle, die das Märkische Museum besuchen, werden die Ergebnisse jeweils am Quartalsende als Kommentare oder Erweiterungen im Ausstellungsrundgang der BerlinZEIT sichtbar. Deren Form – ob groß oder klein, zum Lesen oder Anhören, als künstlerische Installation oder als faktenbasierter Beitrag – bestimmen die Teilnehmenden selbst.  PS: ___ macht so deutlich, dass Museen mit ihren Geschichten in Vergangenheit oder Zukunft keine neutralen Orte sind. Vielmehr soll dazu beigetragen werden, das Märkische Museum als ein Haus der Reflexion und Haltung zu stärken. Die Projektergebnisse werden bis Anfang 2020 im Museum präsentiert.

Fotos: Jens Kraushaar

Text: Stadtmuseum Berlin

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